Jacques
Spälti

Jacques<br />Spälti

Steckbrief

Name: Jacques Spälti

Alter: 30 Jahre

Unterrichtet dich in: Schlagzeug

Ausbildung: Bachelor of Music mit Hauptfach Music Education am Berklee College of Music (USA), z.Z. im Masterstudium für Musikpädagogik an der PH Bern

Spielt Schlagzeug seit: 17 Jahren

Schlagzeuglehrer seit: 2 Jahren

Sprachen: Deutsch, Englisch

Styles: Indie-Rock, Alternative-Rock, Funk, Jazz, Pop

Einflüsse: Radiohead, Bon Iver, The National, Jordan Rakei, Richard Spaven, Benny Greb, Ringo Starr

Interview

Wie bist du zu deinem Instrument gekommen?

Meinen Eltern war es wichtig, dass ich in der Schule ein Instrument lerne. Mit Piano habe ich angefangen und wechselte dann auf Violine. Obwohl ich Violine ein schönes Instrument finde, war sie ganz und gar nicht mein Ding und alle, meine Eltern inklusive, waren froh, dass ich aufhörte.
Weil meine Eltern immer noch darauf bestanden, dass ich ein Instrument spiele, habe ich mich für Schlagzeug entschieden. Wieso? Weil es das lauteste Instrument ist und ich meine Eltern nerven wollte. Dieser Plan ist aber fehlgeschlagen, weil das Schlagzeugspielen schnell zu meiner Leidenschaft wurde. And the rest is history…


Was fasziniert dich an deinem Instrument?

Vieles fasziniert mich am Schlagzeug: Die Musikalität dieses rein perkussiven Instruments, die Klangfarben der einzelnen Trommeln und Becken, die Herausforderung an die Koordination der Gelenke und dass das Schlagzeug der «Puls» einer Rhythm-Section ist.
Was mich aber am meisten fasziniert, ist, wie umfangreich dieses Instrument ist. Man kann das Schlagzeug in (fast) jeder Musikrichtung auf irgendeine Art und Weise einsetzen. Die musikalischen Möglichkeiten sind fast endlos!


Was hat dir beim Üben am meisten geholfen?

“Slow and steady wins the race” ist ein englisches Sprichwort, das beim Üben in meinem Kopf ist. Das heisst so viel wie: Man soll sich Zeit lassen und soll nichts überstürzen.
Es ist besser, wenn man Neues langsam angeht und sich dadurch ein wahres Verständnis des Geübten entwickelt, denn nur so fördert man seine Fähigkeiten und seine Musikalität.


Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?

Ich achte darauf, dass ich meinen Unterricht individuell an meine Schüler:innen anpasse. Es ist mir wichtig, dass ihre musikalischen Interessen in den Vordergrund gestellt werden. Zusätzlich ist es mir wichtig, dass sie die technischen Grundlagen erlernen, die es ihnen ermöglichen, ihre musikalischen Ideen umzusetzen.


Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?

Ich habe das Glück, viele tolle musikalische Erfahrungen gemacht zu haben: Die Aufnahme an meine Traumschule, dem Berklee College of Music in Boston, die Arbeit im Studio für die Aufnahmen der Alben von Adessa on Bay State, White Veins, Elena Gerster und INTERHUMAN, der Abschluss meines Bachelorstudiums mit Suma Cum Laude, jedes einzelne Konzert, das ich bisher gespielt habe und die Zusammenarbeit mit vielen genialen Musiker:innen, die ich auch zu meinen guten Freund:innen zählen darf.


Auf welchem Equipment spielst du am liebsten?

Grundsätzlich habe ich keine Präferenz, wenn es um Equipment geht. Wenn es gut klingt, klingt es gut.


Was ist dir neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?

Meine Familie und meine Freunde. Denn ohne sie wäre ich weder der Mensch noch der Musiker, der ich heute bin.

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