Lydia
Segura

Lydia<br />Segura

Steckbrief

Name: Lydia Segura

Alter: 25 Jahre

Unterrichtet dich in: Gesang

Ausbildung: Atelierschule Zürich (Rudolf Steinerschule), Bachelor in Musik und Bewegung an der Zürcher Hochschule der Künste, Master in Musikpädagogik/ Klassischer Gesang an der FHNW Basel

Singt seit: 16 Jahren

Gesangslehrerin seit: 5 Jahren

Sprachen: Deutsch, Englisch

Styles: Pop, Blues, Jazz, Folk, Klassik 

Einflüsse: Rafael Segura, Juan Ramon Caro, Edith Piaf, Elvis Presley, Nat King Cole, Frank Sinatra, Louis Armstrong, Janis Joplin, Nina Simone, The Beatles, Johnny Cash, Queen, Prince, ABBA, Cat Stevens, Simon & Garfunkel, Boney M., Nina Hagen, Eluveitie, Wardruna, Faun, Evanescence, Rammstein, Nightwish, Aurora, Eivör Palsdöttier, Adele, The Lumineers, Coldplay, Silbermond, Sia, Lady Gaga, The Black Eyed Peas, The Fugees, W.A.Mozart, G.B.Pergolesi, A.Vivaldi, J.D.Zelenka, G.F Händel, R.Strauss, J.S.Bach, J.B.Lully, J.Brahms

Interview

Wie bist du zum Gesang gekommen?
Ich bin in einer musikalischen Familie gross geworden. Mein Vater ist Flamenco-Sänger und schon als kleines Kind war mir deswegen der Gesang sehr nahe. Da ich dazu, laut meiner Mutter, immer ein sehr lautes Kind war, schickte sie mich mit 9 Jahren in den Gesangsunterricht. Von da an gab es kein Halten mehr. Der Gesang wurde zu meinem Leben und somit zu meinem Beruf.

Was fasziniert dich am Gesang?
Singen befreit, macht Spass und erfüllt einen selbst und andere. Das Singen lässt uns unsere Emotionen verarbeiten und mitteilen. Man kann Dinge, die man fühlt, aber vielleicht nicht aussprechen kann, durch das Singen verarbeiten oder mitteilen. Man lernt, seinen Körper wahrzunehmen und eine innere Mitte zu finden.

Was ist für dich zentral wichtig beim Üben?
Ich glaube, es ist vor allem wichtig herauszufinden, was für eine Art Lerntyp man ist, um sich beim Üben immer wohl zu fühlen. Bin ich jemand, der regelmässig, dafür in kleinen Etappen gut lernen kann? Oder brauche ich eine andere Lernstrategie? Egal wie man lernt oder übt, ich finde, das ganze sollte immer spielerisch, mit Spass und respektvollem Umgang mit sich selbst verbunden sein.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Ich achte vor allem auf die lernende Person. Sie steht im Fokus. Es ist mir wichtig, dass sie sich von mir als Lehrperson in ihren Bedürfnissen ernstgenommen fühlt. Ich möchte beim Unterrichten wissen, was die lernende Person erreichen möchte und versuche sie auf diesem Weg mit meinen professionellen Erfahrungen zu begleiten und zu leiten. Wir erforschen zusammen die persönliche Stimme.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Was für mich immer wieder ein grossartiges Erlebnis war, sind die klassischen Konzerte bei denen ich als Solistin engagiert wurde. Die sind meistens in einer sehr schönen grossen Kirche oder Saal mit Liveorchester, das mitbegleitet. Dieses Gefühl, mit so vielen Musiker:innen ein Stück aufzuführen, dass so alt ist und trotzdem noch so wunderschön, erfüllt mich sehr. Dazu mache ich Musik mit meiner besten Freundin, die ebenfalls Sängerin ist. Wir haben als unsere Bachelorarbeit einen Film und dazu einen Song geschrieben, den wir dann im Studio aufgenommen haben. Mit ihr zusammen unsere eigenen Songs zu singen ist immer ein tolles Erlebnis, egal ob auf der Bühne oder alleine im Wohnzimmer.

Auf welchem Instrument begleitest du am liebsten?
Ich begleite mich selbst auf dem Klavier.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Gesundheit, Familie, Freunde, Tanzen, Häkeln, Stricken, Malen, Basteln, Nähen, Zelten, Reisen, Guezli-Backen, Geschichten erzählen, Geschichten hören, Kochen, Lagerfeuer machen und glücklich sein.