Luciana
Morelli

Luciana<br />Morelli

Steckbrief

Name: Luciana Morelli

Alter: 32 Jahre

Unterrichtet dich in: Gesang

Ausbildung: Bachelor in Jazzgesang (Instituto Superior de Musica Popular, Buenos Aires), MA/Professor für Darstellende Künste (Universität Buenos Aires), MA in Performance Jazz - Gesang (Jazzcampus, Basel), MA in Komposition Jazz (Jazzcampus, Basel)

Singt seit: 24 Jahren

Gesangslehrerin seit: 12 Jahren

Sprachen: Deutsch, Englisch, Spanisch

Styles: Jazz, Musical, Singer-Songwriter, Rock-Pop

Einflüsse: Ella Fitzgerald, Sarah Vaughn, Billie Holliday, Esperanza Spalding, Gretchen Parlato, Camila Meza, The Beatles, Puente Celeste, Mariana Baraj, Charly Garcia, David Bowie, Bjork, Amy Winehouse, Anita O'Day, Natalie Cole, Luna Monti, Argentinische Folklore.

Interview

Wie bist du zum Gesang gekommen?
Als ich acht Jahre alt war, besuchte ich ein Musical-Theater einer Schulfreundin. Ich war fasziniert davon, andere Kinder auf der Bühne singen, tanzen und schauspielern zu sehen und sagte meiner Mutter, dass ich das auch machen wollte. Im folgenden Jahr meldeten meine Eltern mich für Musical Comedy an und von da an begann ich zu singen. Im Alter von 15 Jahren begann ich eine Musikschule zu besuchen, mit der Aussicht, die Musik zu meinem Beruf zu machen.

Was fasziniert dich am Gesang?
Mich fasziniert die Tatsache, dass die Stimme Ausdruck all dessen ist, was uns als Menschen im Hier und Jetzt körperlich und emotional widerfährt und daher eine direkte Wirkung auf den Zuhörer hat. Die Arbeit mit der Stimme ist ein Weg der tiefen Selbsterkenntnis, Akzeptanz und Erforschung. Wir sind lebendige Instrumente.

Was ist für dich zentral wichtig beim Üben?
Beim Üben hilft es mir, klare Ziele zu haben und in einem sicheren und bequemen Raum zu sein, in dem ich ohne Sorgen singen kann. Bevor ich anfange, mache ich einen Check-up, um zu wissen, was mein Körper/Instrument braucht, um den in diesem Moment möglichen Zustand der Fülle zu erreichen. Wenn ich etwas Bestimmtes studiere, wie z. B. das Improvisieren über eine bestimmte Akkordfolge oder eine Passage eines Liedes, versuche ich, dies in meine Praxis einzubauen. Von dort aus kann ich dann die richtigen Übungen für den jeweiligen Tag auswählen.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mein Fokus variiert je nachdem, woran wir arbeiten. Aber im Allgemeinen halte ich es für wichtig, eine vertrauensvolle Beziehung zu den Schüler:innen aufzubauen, damit sie ihre Stimme ohne Angst erkunden können. Und natürlich um Spass zu haben!

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich denke, das Beste war, dass ich meine eigene Musik aufnehmen und veröffentlichen konnte. Das ist sehr befriedigend und hat mich viel gelehrt. Andere gute Erfahrungen waren die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff und vier Jahre lang ein wöchentliches Konzert in einem Jazzclub in Buenos Aires. Die Erfahrung, jeden Tag oder regelmäßig zu singen, war sehr wichtig für mich, und ich merkte, wie glücklich mich mein Beruf macht.

Auf welchem Instrument begleitest du am liebsten?
Ich begleite mich selbst auf dem Klavier.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich verbringe Zeit mit meinem Partner, meinen Freunden, meiner Familie, bin in der Natur, lese, mache Yoga und Aktivitäten, die mir Freude machen.

Links/Videos