Lorenzo

Lorenzo<br />

Steckbrief

Name: Lorenzo

Alter: 21 Jahre

Unterrichtet dich in: Klavier & Keyboard

Ausbildung: Musikgymnasium „Giordano Bruno“, Albenga (SV), Italien. Bachelor (in Progress): JazzCampus Basel, Schweiz.

Spielt Klavier seit: 10 Jahren

Klavierlehrer seit: 3 Jahren

Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch

Styles: Jazz, Klassik, Funk, Free Jazz, R&B.

Einflüsse: Brad Mehldau, Sullivan Fortner, J. S. Bach, Franz Schubert, Wayne Shorter.

Interview

Wie bist du zu deinem Instrument gekommen?
Ich begann in der Sekundarschule Klavier zu spielen und betrachtete es einige Jahre lang als mein Zweitinstrument, während das Saxophon mein Hauptinstrument war. Im Gymnasium spielte ich bei Konzerten jedoch immer häufiger Klavier als Saxophon. Schliesslich nahm das Klavier eine so zentrale Rolle ein, dass ich es im zweiten Jahr zu meinem Hauptinstrument machte. Dadurch konnte ich mein Wissen im Bereich der klassischen Musik vertiefen und gleichzeitig mit neuen Genres experimentieren.

Was fasziniert dich an deinem Instrument?
Das Klavier ist ein aussergewöhnliches Instrument. Dank seines grossen Tonumfangs und seiner klanglichen Vielseitigkeit eröffnet es nahezu unendliche musikalische Möglichkeiten. Es bereitet mir jedes Mal Freude, es zu spielen, und ich bin immer wieder fasziniert davon, wie viel sich damit ausdrücken lässt. Je mehr ich darüber lerne, desto mehr entdecke ich, wie viel es noch zu erforschen gibt.

Was hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Vor allem die Disziplin beim Üben von technischen Übungen und Etüden hat mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig war es mir immer wichtig, auch Stücke zu spielen, die mir wirklich Freude bereiten. Ich bin überzeugt, dass die Kombination aus beidem am wirkungsvollsten ist.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Mir ist wichtig, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen technischen Übungen und Musikstücken zu schaffen, die den Schüler:innen wirklich gefallen. Im Mittelpunkt meines Unterrichts steht, dass die Schüler:innen mit Freude ans Klavier gehen, motiviert bleiben und Spass am Musizieren haben.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker:in?
Jedes Konzert ist für mich eine besondere Erfahrung. Am wertvollsten empfinde ich jedoch den gesamten Weg dorthin. Nach all den Jahren des Übens und Musizierens ist es für mich sehr erfüllend, die Musik immer noch in jedem Moment geniessen zu können – sei es im Unterricht oder auf der Bühne im Konzertsaal.

Auf welchem Equipment spielst du am liebsten?
Wenn ich klassische Musik spiele, ist die Antwort klar: auf einem Flügel. Für Jazz oder Pop bevorzuge ich Instrumente wie ein Rhodes oder ein Nord Stage.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Mir ist der Kontakt zu meiner Familie und meinen Freund:innen sehr wichtig, besonders zu meinen italienischen Freund:innen, die ich leider nicht oft sehe. In meiner Freizeit gehe ich gerne in die Berge wandern oder schwimmen, besonders an heissen Sommertagen.