Daniel
Maucher

Daniel<br />Maucher

Steckbrief

Name: Daniel Maucher

Alter: 36 Jahre

Unterrichtet dich in: elektrischer Gitarre, akustische Gitarre, E-Bass, Ukulele

Ausbildung: Basis Studium Populäre Musik Macromedia Freibug, Jazz Campus Basel

Spielt Gitarre seit: 26 Jahren

Gitarrenlehrer seit: 8 Jahren

Sprachen: Deutsch, Englisch

Styles: Jazz, Blues/Bluesrock, Metal, Hardcore

Einflüsse: Slash, Jimi Hendrix, Stevie Ray Vaughan, Wes Montgomery, Grant Green, Miles Davis, Tyler Bryant & The Shakedown, As I Lay Dying

Interview

Wie bist du zur Gitarre gekommen?
Ich habe zunächst als Kind Schlagzeugunterricht erhalten. Das war eine tolle Zeit und hat mir viel Spass gemacht. Irgendwann habe ich die ersten, damals populären Platten von Guns n` Roses gehört und ich war hin- und weg von der Art wie Slash Gitarre gespielt hat. Sein prägnanter Sound und seine Phrasierungen haben mich total umgehauen. Ab da war es um mich geschehen und ich wollte nichts anderes mehr machen, als Musiker zu sein.

Was fasziniert dich an der Gitarre?
Am meisten fasziniert mich die Vielseitigkeit. Es ist für mich immer wieder beeindruckend, wie jede GitarristIn eine eigene Handschrift kreiert. Man kann mit dem selben Equipment und den genausten Transkriptionen spielen und man wird immer unterschiedlich klingen. Auch wenn ich eine meiner Jazzgitarren über einen cleanen Fender Amp spiele und danach eine Strat über einen aufgerissenen Marshall - das ist der Wahnsinn. Da steckt so viel Variabilität drin.

Was hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Das Metronom zu lieben lernen. Für mich war es ein Schlüsselerlebnis, als ich das Solo von Nightrain (Guns n` Roses) gelernt habe. Ich habe damals immer zur Platte gespielt und das hat funktioniert. Als ich es meinem Lehrer damals zum Click vorgespielt habe, war ich so oft „out of time“. Ab da habe ich mir vorgenommen, alles wenn möglich zum Click zu spielen. Das in Kombination mit Sightreading hat mir unheimlich viel geholfen.

Worauf achtest du besonders beim Unterrichten?
Die SchülerIn gibt den Auftrag, was wir zusammen bearbeiten. Es muss immer individuell geschaut werden, wie didaktisch vorgegangen wird. Es gibt keine musikalische Lern-Schablone, die auf jede SchülerIn angewendet werden kann. Jede SchülerIn lernt auf einem anderen Weg. Das ist das Spannende für mich im musikpädagogischen Bereich.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Als ich einen Endorsement-Deal mit Fernandes Guitars bekommen habe. Ich wurde damals eingeladen nach Frankfurt zu kommen. Dort im Vertrieb durfte ich alle Gitarren testen und mir welche aussuchen..

Auf welchem Equipment spielst du am liebsten?
Ich liebe Les Pauls. Damit hat für mich damals alles angefangen. Ich habe eine Zeit lang Strats und Teles gespielt und das sind fantastische Gitarren. Als ich dann irgendwann zum Jazz gekommen bin, ging es zurück zu Gibson und ich habe eine Leidenschaft für Hollowbodies entwickelt. Meine absolute Lieblingsgitarre ist aber meine limitierte heavy relic Les Paul Goldtop.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Sehr wichtig für mich sind meine Familie und meine Hunde. Das gibt mir Ausgleich und ist ein Ruhepol für mich.

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